Gruppe von Jugendlichen [cbquestionnaires_inputCode_image-alttext #]

In­­­fos über i-konf

Hin­ter­grund und Ver­ant­wort­li­che

Über i-konf

i-konf ermöglicht eine feedbackgestützte Qualitätsentwicklung: Es geht darum, die Qualität der Konfirmationsarbeit besser zu verstehen, in der Absicht, diese zu entwickeln. Das digitale,  multifunktionale Feedback-Tool ermöglicht eine subjektorientierte Qualitätsentwicklung der Konfirmationsarbeit:

  • Konfirmandinnen und Konfirmanden können unkompliziert über ihr Handy Feedback zu ihren Erfahrungen während der Konfirmationsarbeit geben.  
  • Haupt- und ehrenamtliche Mitarbeitende können sich ohne aufwändiges, händisches Auswerten von Feedbackbögen sowie ohne forschungsmethodisches Fachwissen einen Eindruck über die Rückmeldungen der Konfirmandinnen und Konfirmanden verschaffen und im Sinne einer Selbstevaluation Schlussfolgerungen für eine weitere Optimierung der eigenen Praxis vor Ort ziehen.  
  • Die Daten  können  auf lokaler, kantonaler und nationaler bzw. internationaler Ebene ausgewertet  werden. Dadurch wird i-konf  zu einem Instrument, das zur Gemeinde- und Kirchenentwicklung eingesetzt werden kann und die Konfirmationsarbeit auf regionaler, nationaler und europäischer Ebene vernetzt und voranbringt.   

Der Hin­ter­grund

Das digitale Feedback-Tool i-konf wurde im Rahmen der dritten Studie zur Konfirmationsarbeit in Deutschland und Europa entwickelt und wird erstmalig für die Erhebung genutzt.
14 Jahre nach der ersten (2007/2008) und neun Jahre nach der zweiten Studie (2012/2013) erfasst die dritte Studie (2021/2022) zunächst die aktuelle Gesamtsituation der Konfirmationsarbeit aus der Sicht der Konfirmanden und Konfirmandinnen  und der haupt- und ehrenamtlichen Mitarbeitenden. Allerdings handelt es sich um  keine Wiederholungsstudie im engen Sinne, sondern um einen dezidiert praxisorientierten Neuansatz.  Denn unmittelbar nach der Durchführung der Studie, also ab Frühsommer 2022, wird das Online-Tool i-konf zur eigenen Nutzung für alle interessierten Kirchengemeinden kostenfrei bereitstehen.  
Die deutsche Teilstudie schließt alle Landeskirchen der EKD ein und soll für jede von ihnen repräsentativ sein. Im internationalen Forschungsverbund sind insgesamt zehn europäische Länder beteiligt: Dänemark, Deutschland, Estland, Finnland, Norwegen, Österreich, Polen, Schweden, die Schweiz und Ungarn.  

 

Pro­jekt­ver­ant­wort­li­che

Die Gesamtleitung des schweizerischen Projektes, sowohl für die Konfirmationsstudie wie auch für die Studie zu den religionspädagogischen Angeboten auf Primarstufe, liegt bei Prof. Dr. Thomas Schlag (Theologische Fakultät Zürich). Die Studie wird in Zusammenarbeit mit PD Dr. Stefanie Lorenzen (Theologische Fakultät Universität Bern) und Dr. Rahel Voirol-Sturzenegger (Refbejuso) durchgeführt. Projektkoordinatorin ist Fabienne Greuter (Theologische Fakultät Zürich). Die Durchführung der Studie wird finanziell grosszügig durch die Deutschschweizerische Kirchenkonferenz (KIKO) unterstützt – vielen Dank!

Die Leitung des deutschen und die Koordination des internationalen Projektes liegen kooperativ und arbeitsbeteilig bei Prof. Dr. Wolfgang Ilg (Evangelische Hochschule Ludwigsburg) und Prof. Dr. Henrik Simojoki (Humboldt-Universität zu Berlin). Wissenschaftliche Koordinatorin ist Manuela Hees (Evangelische Hochschule Ludwigsburg). Finanziert wird das Projekt anteilig durch die beteiligten europäischen Kirchen bzw. deutschen Landeskirchen – letztere gemeinsam mit dem Comenius-Institut und der Evangelischen Kirche in Deutschland. 

Für Fragen und Anregungen zur Studie steht Ihnen Fabienne Greuter (fabienne.greuter[at]uzh[dot]ch) zu Verfügung.

Für Fragen und Anregungen steht Ihnen die Projektkoordination unter info[at]konfirmandenarbeit[dot]eu zur Verfügung.  

Weitere Informationen zur Studie sind unter www.kirchliche-bildung-erforschen.uzh.ch und unter www.konfirmandenarbeit.eu zu finden.  

Die Entwicklung des Online-Tools i-konf wurde in einem gemeinschaftlichen Entwicklungsprozess zusammen mit den Webseiten www.i-eval.eu (für internationale Jugendbegegnungen) und www.i-eval-freizeiten.de gemeinsam mit den dort benannten Partnerorganisationen entwickelt. Hierbei erfolgte insbesondere eine finanzielle Förderung durch das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend.